Zentrum für Wissenschaft, Forschung und europäische Spiritualität

Vorstand und Beauftragte

Mons. DDr. Michael H. Weninger
Ehrenvorsitzender

Kurzbiographie

Michael Heinrich Weninger, römisch-katholischer Priester, Dr. phil et Dr. theol., mehrere Ehrendoktorate. Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Republik Österreich i.R. Langjähriger Politischer Berater der Präsidenten der Europäischen Kommission in Brüssel. Seit 2012 Mitglied im Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog (zuständig für den Dialog mit dem Islam) beim Heiligen Stuhl.

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Sr. Dr. Maura Zátonyi OSB
Vorsitzende

Kurzbiographie

Sr. Maura Zátonyi OSB, ist Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Eibingen bei Rüdesheim am Rhein. Geboren in Ungarn, studierte sie Klassische Philologie an der Eötvös Loránd Universität in Budapest, wurde 2011 an der Universität in Mainz mit der Dissertation Vidi et intellexi. Die Schrifthermeneutik in der Visionstrilogie Hildegards von Bingen in Philosophie promoviert und anschließend absolvierte sie das Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 2011/2012 hat sie an den theologischen Gutachten für das Verfahren der Heiligsprechung und der Erhebung Hildegards zur Kirchenlehrerin, der Positio super canonizatione ac ecclesiae doctoratu, mitgearbeitet. Im Bereich der theologischen und philosophischen Mediävistik beschäftigt sie sich mit der Geschichte der Philosophie und Theologie im Mittelalter, Leben und Werk Hildegards von Bingen und der benediktinischen Ordensgeschichte im Frühmittelalter. Im Ergebnis ihrer Forschungen hat sie mehrere Übersetzungen und Publikationen vorgelegt.

Mehr Informationen finden Sie HIER.

Äbtissin Dorothea Flandera OSB
Stellv. Vorsitzende

Kurzbiographie

Sr. Dorothea Flandera studierte Mathematik und Physik an der Philipps-Universität Marburg als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Nach dem Diplom und anschließender Referendarszeit am Gymnasium trat sie 1979 in die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard ein. Ihr Arbeitsbereich war und ist die Restaurierungswerkstatt für kirchliche Archivalien, deren Leitung sie innehat. Im August 2016 wurde sie zur Äbtissin gewählt.

Dr. Irmtraut Schläfer
Schatzmeisterin

Kurzbiographie

Irmtraut Schläfer, geb. 1956, Studium der Pharmazie in Mainz, Promotion zum Dr. rer. nat. und Ausbildung zum DVFA Certified Biotech Analyst (CBA).

In der internationalen Pharmaindustrie arbeitete sie zunächst als Projektleiterin für Arzneimittelentwicklung zusammen mit Wissenschaftlern, Experten aus Produktion und Marketing sowie fachüberreifend mit der Rechts- und Finanzabteilung. Wichtigster Erfolg war die Entwicklung und Markteinführung von Atacand® (Candesartan Cilexitil).

In ihren späteren Berufsjahren unterstütze sie als Portfolio Managerin und Controllerin bei Merck KGaA die Pharma Geschäftsleitung bei wichtigen Investitionsentscheidungen im Rahmen der Arzneimittelentwicklung.

Bei ihrer Tätigkeit als Unternehmensberaterin bei KPMG half sie pharmazeutischen Unternehmen neue Konzepte zur Reorganisation und Verbesserung von Geschäftsabläufen zu erarbeiten und umzusetzen. Zudem hat sie Seminare zum Zwecke der Wissensvermittlung entwickelt und abgehalten.

2017 ist sie auf eigenen Wunsch in Ruhestand getreten und arbeitet zurzeit in einer öffentlichen Apotheke in Teilzeit.

Mag. Martina Nikitsch
Schriftführerin

Kurzbiographie

Martina Nikitsch, geboren 1957 in Krems an der Donau, Studium der Pharmazie an der Universität Wien, Abschluß als  Mag. pharm. Danach Tätigkeiten in öffentlichen Apotheken in Wien, Mainz und Wiesbaden und bis 2015 in der Apotheke der Universitätsmedinzin Mainz in der Zentralen Zytostatikaherstellung tätig.

Prof. Dr. Michael Embach
Vorstandsmitglied

Kurzbiographie

Geb. 1956 in Trier (Deutschland). Studium der Katholischen Theologie und Germanistik in Trier und Freiburg i. Br. Ausbildung zum Wissenschaftl. Bibliothekar in Trier und Frankfurt a. M. Assesorexamen 1982. Promotion 1986, Habilitation 2000. Tätigkeit als Leiter der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier 1989-2007. Seit 2007 Leiter der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs Trier.

Martin Grüger
Vorstandsmitglied

Kurzbiographie

Martin Grüger, Jahrgang 1957, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Bingen.

Er erhielt von der RWTH Achen sein Diplom in Elektrotechnik und hat von der University of Southampton (GB) sein M.Sc. in Electronics erhalten. Er arbeitete anschließend in unterschiedlichen Unternehmen, davon 3 Jahrzehnte in der Trinkwasserversorgung. Seit 2018 führt er sein eigenes Unternehmen Next Generation Water Engineering GbR zur Beratung von Wasserversogern, Behörden und Wasser-Systemherstellern.

Martin Grüger ist seit 2003 zusammen mit seiner Frau Dr. Ingrid Ackermann-Grüger Oblate der Abtei St. Hildegard. Im Nachgang zum 4. Oblatenweltkongress 2018, bei dem die Enzyklika Laudato si‘ Thema war, startete er zusammen mit Oblaten anderer Abteien die Benediktinische Arbeitsgruppe Laudato si‘ und wurde Laudato si‘ Animator im Global Catholic Climate Movement. Lokal ist er bei den Churches-for-Future-Bingen und den Scientists-for-Future-Bingen engagiert.

Sr. Christophora Janssen OSB
Vorstandsmitglied

Kurzbiographie

Seit 2016 Subpriorin

2009 Mitglied sectio artium der Bayerischen Benediktinerakademie

2004 Förderpreis der Freundes- u. Förderkreises der kfd (Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands)

2000-2003 Stipendiatin des Cusanuswerkes

1999-2003 Studium an der Fachhochschule für künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen

1985 Eintritt in die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard Rüdesheim

1965 geboren in Alpen/Kreis Moers

Prof. Dr. Günter Kruck
Vorstandsmitglied

Kurzbiographie

Günter Kruck, ist seit 2010 außerplanmäßiger Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg Universität in Mainz im Seminar für Dogmatik und Fundamentaltheologie sowie Studienleiter für Philosophie und Theologie an der Katholischen Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom in Frankfurt. Nach dem Studium der Katholischen Theologie und der Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main folgte die Promotion mit einer Arbeit über Hegels Religionsphilosophie und ihren Bezügen zum Spekulativen Theismus Christian Hermann Weißes. Die Promotion und die Habilitation mit einer Arbeit über die neuzeitliche Restitution eines ontologischen Gottesbeweises wurden an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen durchgeführt. Die Schwerpunkte der Forschung und Lehre liegen im Bereich der Systematischen Theologie (Dogmatik), der Religionsphilosophie und der Klassischen Deutschen Philosophie mit entsprechenden Publikationen.

Dr. Eberhard J. Nikitsch
Vorstandsmitglied

Kurzbiographie

Dr. Eberhard J. Nikitsch wurde am 23.12.1953 in Plochingen (Lkrs. Esslingen) geboren. Er verbrachte die Schulzeit in Illertissen und Esslingen und absolvierte das Studium der Geschichte, Germanistik und Klass. Archäologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er war 1983 und 1984 Assistent am dortigen Historischen Seminar, Abt. für Mittelalterliche Geschichte und wurde1985 mit einer Arbeit über Handwerkermentalität in frühneuzeitlichen Reichsstädten zum Dr. phil. promoviert.
Am 1. April 1985 nahm er seine berufliche Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Inschriften-Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz auf und ist dort – gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern – mit der Sammlung, Bearbeitung und Edition der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland beauftragt, die in der interakademischen Reihe „Die deutschen Inschriften“ (DI) publiziert werden (www.adwmainz.de).
Er ist Autor zahlreicher landeskundlicher Veröffentlichungen, u. a. des Kunstführers „Kloster Disibodenberg. Religiosität, Kunst und Kultur im mittleren Nahetal (Große Kunstführer Bd. 202), Regensburg 1998, sowie Autor der DI-Bände 34 (Lkrs. Bad Kreuznach) Wiesbaden 1993, 60 (Rhein-Hunsrück-Kreis I, Boppard, Oberwesel, St. Goar), Wiesbaden 2004 und DI 79 (Rhein-Hunsrück-Kreis II, ehem. Lkrs. Simmern und westlicher Teil des ehem. Lkrs. St. Goar), Wiesbaden 2010. In Vorbereitung befindet sich ein weiterer DI-Band mit der Edition der Inschriften des Landkreises Mayen-Koblenz (www.inschriften.net).
Von Mai 2010 bis Dezember 2012 arbeitete er als (von der Mainzer Akademie beurlaubter) wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Rom und führte dort das eigenständige Projekt „Korpus der Inschriften von S. Maria dell’Anima“ durch. Die Publikation erfolgte unter dem Titel „Das Heilige Römische Reich an der Piazza Navona – Santa Maria dell’Anima in Rom im Spiegel ihrer Inschriften aus Spätmittelalter und Früher Neuzeit“. Regensburg 2014.
Am 1. Januar 2013 nahm er seine Tätigkeit an der Mainzer Akademie wieder auf.

Melanie Mortelé, M.A.
Assistentin der Vorsitzenden

Kurzbiographie

Juni 2020 Beginn des Promotionsstudiums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Arbeitstitel der Dissertation: Atopische Formen der Trauer beim Verlust eines Sternenkindes.

2019-2021 Studentische Hilfskraft bei der St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V. Zentrum für Wissenschaft, Forschung und europäische Spiritualität, bei der Erstellung der Digitalen wissenschaftlichen Gesamtbibliographie – Hildegard von Bingen“.

April 2020 Abschluss des Masterstudiums der Kulturanthropologie/Volkskunde und Anfertigung der Masterarbeit „Sternenkinder-Aufkommen und Formierung einer neuen Trauerpraxis in der gegenwärtigen Bestattungskultur“.

2012-2015 Studium der Theaterwissenschaften (B.A.) und Geschichtswissenschaften (B.A.) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

2010 Abitur an der Maria Montessori Gesamtschule Aachen.

Petra Fölsch
Datenschutzbeauftragte, Adressenverwalterin

Kurzbiographie

1967 geboren in Fritzlar

1987 Abschluss "Gesellenprüfung Buchbinderin"

2001 Abschluss "Geprüfte Indunstriemeisterin - Fachrichtung Buchbinderei"

seit 2007 Verwaltungsmitarbeiterin in einem Altenpflegeheim in Fritzlar

2011 Abschluss "Fachkauffrau für Büromanagement"

seit 2013 Oblatin der Beneditinerinnenabtei St. Hildegard

Christian Hedtke
Beauftragter für Mediengestaltung

Kurzbiographie

Christian Hedtke, geboren 1966 in Kaiserslautern. Studium der Architektur an der Universität Kaiserslautern. Schon während des Studiums Tätigkeit in verschiedenen Architekturbüros. Ab 2002 für sieben Jahre in einer Frankfurter Werbeagentur als Grafiker tätig. Seit 2009 als freiberuflicher Grafiker in Mainz lebend. Weitere Informationen unter www.pixelicon.de

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