Zentrum für Wissenschaft, Forschung und europäische Spiritualität

Das Gotteshaus der heiligen Hildegard auf dem Rupertsberg. Digital und dreidimensional. Kulturelles Erbe fördern und das Unwiederbringliche sichtbar machen.

Donnerstag, 4.06.2020 um 18:15

Vortragsraum, Abtei St. Hildegard 1, Rüdesheim am Rhein, 65385

Hildegard von Bingen
  • Volkmar Berlin

Die Kirche des Klosters der heiligen Hildegard auf dem Rupertsberg bei Bingen wurde im Baustil einer romanischen Basilika um 1150 erbaut und im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Eine digitale dreidimensionale Übertragung der zweidimensionalen Grundrisse, Aufriss und Schnitt (Aufmaß) des Denkmalschutzes macht die Klosterkirche baulich sichtbar und das Unwiederbringliche wird teilweise entschlüsselt. Wir nähern uns an. Zum Aufmaß des Denkmalschutzes gehören auch die neuzeitlichen Gewölbe. Von der wissenschaftlichen Bauforschung ist hier die zeitgeschichtliche Ausführung untersucht worden. Der quadratische Schematismus als Baustil einer romanischen Basilika ermöglicht die Dimensionen der Klosterkirche plastisch als Rekonstruktion (Hofgut und Ruine) und die neuzeitlichen Gewölbe zu zeigen. Die digitalen Darstellungen der Basilika sind ein baulicher Überblick, eine Synopse. Räumliche Vorstellungen werden ermöglicht. Unsichtbares wird „sichtbar“.